Die Ode an das Feuer

Feuer zählt zu den Dingen, die faszinieren und ängstigen zugleich. Das liegt an der Ambivalenz des Feuers. Es hat zwei Gesichter: Ein gutes, sinnstiftendes und ein schlechtes, zerstörerisches.

 

Mit Feuer richtig umgehen zu können ist von ebenso zentraler Bedeutung wie der richtige Umgang mit Wasser. Wasser ist Lebenstifter und Freizeitfaktor. Wasser ist aber ebenso zerstörerisch. Wasser ist wie Feuer eine Naturgewalt. Um Gefahren zu mindern lernen wir schwimmen, lernen wir ökologisches Leben, um unser Wasser sauber zu halten. - Das ist für uns selbstverständlich.

 

Welche Rolle aber spielt Feuer überhaupt noch in einer technisierten und digitalen Computerwelt, die nicht selten wie ein Film an uns vorbeizurauschen scheint? 

 

Die Antwort ist einfach: Feuer beherrscht unser Leben. Feuer ist überall und allgegenwärtig, hat aber in der heutigen Zeit häufig ein anderes Gesicht, z.B. in Form von Strom, Licht, Hitze beim Kochen und Wärme im Wohnzimmer.

 

Feuer kann aber noch viel mehr: Feuer entspannt, gibt uns Ruhe und Zeit. Entschleunigt unseren Alltag. Feuer - in Form eines Lagerfeuers ist ein Ort der Zusammenkunft, der Freude, des Gedankenaustauschs...

 

Feuer ist echt. Feuer ist Pur. Feuer ist für alle Sinne. Wir sehen, spüren, hören und riechen das Feuer - nicht selten können wir es auch schmecken, oder das was aus ihm hervorkommt. Es braucht nichts als Feuer.

 

Feuer ist ein perfektes Medium zum Lernen. Feuer Pur.

 

Feuerpädagogik schafft Momente und Situationen des Lernens, der persönlichen Bereicherung, des Wohlbehagens.

 

Feuerpädagogik schafft Sicherheit im Umgang mit Feuer.

 

Feuerpädagogik nimmt Ängste und Zweifel.

 

Feuerpädagogik ist die beste Prävention des Brandes. Nur unüberlegter, oder ungeübter Umgang lässt das harmlose Grillen zu einem Wagnis werden..

 

Feuerpädagogik befasst sich mit Feuer. Wie kann der Umgang mit Feuer sinnvoll gelernt und gelehrt werden?