Rund um die Feuerpädagogik

Rund um die Feuerpädagogik ist ein schönes Sinnbild. Es soll allerdings nicht heissen, dass sich nun alles um die Feuerpädagogik drehen soll. Vielmehr soll es dafür stehen, dass sich die Feuerpädagogik im Sinne einer möglichst ganzheitlichen Betrachtungsweise auch anderer Künste, Genres und Sparten bedienen kann, soll, darf und muss. Feuer ist bei näherer Betrachtungsweise omnipräsent, das heisst allgegenwärtig. Dem ist man sich aber allzu häufig nicht bewusst. Bedenkt man, dass in Deutschland allein 84% der benötigten Energie durch die Verbrennung fossiler Rohstoffe gewonnen wird, sollte einem klar werden, dass fast jeder Stromverbrauch ein kleines Feuer auf der anderen Seite der Steckdose bedeutet.

 

Von dieser kleinen Spielerei abgesehen, begegnet uns das Feuer, zwar meistend indirekt, aber eben auch beim Kochen, beim romantischen Kaminfeuer, im Liebesleben... Feuer ist wegen seiner fesselnden, beruhigenden und vereinnahmenden Eigenschaften ein fester Bestandteil aller künstlerischen Ausdrucksformen und überall zu finden. Sei es in der bildenden Kunst, in der Musik, im Theater, der Lyrik - Feuer ist überall auffindbar. Und das ist das Spannende der Feuerpädagogik. Sie kann sich vieler verschiedener Bereiche bedienen und somit ein ausserordentlich abwechslungsreiches Angebot erstellen. Die folgende Grafik veranschaulicht dies.

Je nachdem welchen weiteren Fokus man einem Projekt neben dem Feuer geben möchte, kann man sich anhand dieser Grafik schnell und einfach orientieren. Rundherum gibt es viele Bereiche, die ebenfalls spannend sind. Es braucht jeweils nicht lange und ein neues Projekt ist kreiert: Zum Beispiel ein Medienprojekt über das Feuer. Oder die Geschichte des Feuers als Theaterprojekt mit Feuer. Oder ein Musical mit selbst vertonten Gedichten über das Feuer.